Auf Einladung des Friedensforums Solingen, des SPD Arbeitskreises 60 Plus, der Verdi Senioren, des Sozialverbandes VDK und der Naturfreunde, war der ehemalige Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag und engagierte Friedenspolitiker Dr. Rolf Mützenich, zu Gast im Begegnungszentrum der AWO in Ohligs. Im vollbesetzten Saal wurde sein Plädoyer für die Notwendigkeit von Gesprächen und für die Wiederbelebung einer friedensorientierten Sicherheitspolitik, auch in Krisenzeiten, mit viel Beifall der Anwesenden aufgenommen. Als ein vehementer Kritiker einer uferlosen und gefährlichen Aufrüstung war Rolf Mützenich im Bundestag scharf von der Opposition und auch von großen Teilen der eigenen Fraktion kritisiert worden. Die Rekordverschuldung zur Schaffung der größten konventionellen Streitmacht in Europa, die Forderungen nach Kriegstüchtigkeit und Kriegsvorbereitung und die Stationierung von neuen US-Mittelstreckenwaffen in unserem Land, bei gleichzeitigem Sozialabbau wurden in seinem Beitrag ebenfalls kritisiert. Auch der Versuch, durch die Schaffung von neuen Waffensystemen, die Zweitschlags-Fähigkeit des Gegners außer Kraft zu setzen wurde von ihm als gefährliche Eskalation abgelehnt. Ein interessanter Abend mit einem engagierten und mutigen Rolf Mützenich, der sich wohltuend von der gegenwärtigen Kriegshysterie in Politik und Medien abhob und den Anwesenden Mut für eine andere, friedensorientierte Politik machte.
„In Deutschland muss wieder mehr über Frieden geredet
werden: Zu kluger Außenpolitik gehört Mut!“


Das war eine tolle Veranstaltung mit Rolf Mützenich im vollen Begegnungszentrum der AWO in Ohligs. Kluge und mutige Einschätzung zum Ukrainekrieg vom ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der SPD. Das Format gemeinsam mit SPD, Verdi und dem Sozialverband ist gelungen und was für zukünftigen Veranstaltungen



