Wir lehnen Krieg, Hass, Gewalt und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ab. Alle Menschen sind gleichwertig.
Unser Hauptziel besteht in dem nachhaltigen Wandel der Politik unseres Landes hin zu einer weltweit friedensstiftenden Rolle in Kriegs- und Krisenregionen. In unserem politischen Handeln fühlen wir uns dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet mit dem Friedensgebot, dem Toleranzgedanken und der Meinungsfreiheit. Aktuell möchten wir die Gefahr einer drohenden Ausweitung des Russland-Ukraine-Krieges auf weitere europäische Staaten dringend abgewendet sehen. Deshalb fordern wir:
- Beendigung der Kriegshetze und des Aufbaus von Feindbildern durch Politik und Medien
- Umgehender Stopp der Aufrüstung und der Waffenexporte – kein Profit durch Krieg
- Diplomatische Initiativen für Frieden und Abrüstung
- Stopp der weiteren Militarisierung der Gesellschaft – unter anderem durch Wehrpflichtpläne und Bundeswehr-Werbung
- Sofortiges Ende der Kriege in der Ukraine, in Gaza und allen weiteren Orten
- Verteidigung des Grundrechts auf Asyl
- Solidarität mit Kriegsflüchtlingen, Deserteur*innen und Kriegsdienstverweigerer*innen
- Keine Stationierung von Raketen und keine nukleare Aufrüstung in Deutschland
- Stopp von immensen Ausgaben zur „Kriegstüchtigkeit“ auf Kosten des Sozialstaates
Wer in Übereinstimmung mit diesen Zielen und Forderungen mit uns zusammenarbeiten möchte, ist uns herzlich willkommen, sofern andere politische (z.B. parteipolitische) oder wirtschaftliche Interessen und Ziele aus der Zusammenarbeit herausgehalten werden.
Die Ablehnung von Krieg, Hass und Gewalt bezieht sich auf alle Ebenen unserer Arbeit. Wir pflegen eine respektvolle Diskussionskultur, die auf Argumenten und gegenseitigem Verständnis basiert.
Menschenfeindliche Ideologien, insbesondere Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, völkischer Nationalismus, sowie alle Formen von Politik, die auf der Idee der Ungleichheit von Menschen basieren, lehnen wir kategorisch ab.
Mit Vertreter*innen dieser Ideologien gibt es keine Zusammenarbeit.
Als Friedensbewegung analysieren wir politische Entwicklungen präzise und differenziert und benennen Bedrohungen des Friedens klar. Dabei verwenden wir politische Begriffe verantwortungsvoll und begründet.
Unser Friedensforum hat sich als Personenbündnis gegründet. Wir begrüßen jeden mit bereichernden Ideen und der Bereitschaft, sich für den Frieden einzusetzen.
